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Beating Chen Long

Denmark Open 2009

In Bonn geboren verbrachte Marc gemeinsam mit seiner  badmintonverrückten Familie einen Großteil der Kindheit in der Badminton-Halle. Seit seinem sechsten  Lebensjahr gibt er den Schläger nicht mehr aus der  Hand.

 

Schon bald galt er als das größte deutsche Talent  und ärgerte schnell bei Deutschen Meisterschaften und  auf internationalen Turnieren die arrivierten Spieler.  Als Nummer 1 im Deutschen Badminton kam 20 Monate  vor den Olympischen Spielen in Peking der große  Rückschlag:  Diagnose Bandscheibenvorfall. 

 

Der Traum Olympia rückte plötzlich in weite Ferne.  Dies war der Zeitpunkt als Marc realisierte, dass Talent nicht alles ist. Gerade in schwierigen Zeiten sind unbedingter Wille und harte Arbeit, dass was einen zurück  an die Spitze bringt. Nach einer Operation Ende 2006  und sechs Monaten Reha- und Aufbautraining startete  die Aufholjagd nach der Olympiaqualifikation.  Nach der Zwangspause war er in der Weltrangliste gar  nicht mehr aufgeführt. Doch innerhalb von 8 Monaten  kämpfte er sich auf Platz 27 der Weltbestenliste und  erfüllte sich dadurch seinen größten Traum:  Teilnahme an den Olympischen Spielen.  Als erster deutscher Spieler zog er in China ins Achtelfinale ein. Dieses einzigartige Jahr  machte Marc, der  vom WDR 2008 als „Comebacker des Jahres“  ausgezeichnet wurde, schlagkräftiger denn je.  Und es zahlt sich aus.

 

Im Oktober 2009 im Alter von 25  Jahren wurde er mit der Final-Teilnahme beim  Super Series Turnier in Dänemark zu Deutschlands  erfolgreichstem Badmintonspieler aller Zeiten.  Aber das soll es nicht gewesen sein!

Finaleinzug Super Series Turnier

Marc Zwiebler schreibt Badmintongeschichte

Erster DBV-Athlet im Finale eines Super Series-Turniers Platz zwei bei den Denmark Open in Odense

Der Deutsche Badminton-Meister Marc Zwiebler hat bei den