
In Bonn geboren verbrachte Marc gemeinsam mit seiner badmintonverrückten Familie einen Großteil der Kindheit in der Badminton-Halle. Seit seinem sechsten Lebensjahr gibt er den Schläger nicht mehr aus der Hand.
Schon bald galt er als das größte deutsche Talent und ärgerte schnell bei Deutschen Meisterschaften und auf internationalen Turnieren die arrivierten Spieler. Als Nummer 1 im Deutschen Badminton kam 20 Monate vor den Olympischen Spielen in Peking der große Rückschlag: Diagnose Bandscheibenvorfall.
Der Traum Olympia rückte plötzlich in weite Ferne. Dies war der Zeitpunkt als Marc realisierte, dass Talent nicht alles ist. Gerade in schwierigen Zeiten sind unbedingter Wille und harte Arbeit, dass was einen zurück an die Spitze bringt. Nach einer Operation Ende 2006 und sechs Monaten Reha- und Aufbautraining startete die Aufholjagd nach der Olympiaqualifikation. Nach der Zwangspause war er in der Weltrangliste gar nicht mehr aufgeführt. Doch innerhalb von 8 Monaten kämpfte er sich auf Platz 27 der Weltbestenliste und erfüllte sich dadurch seinen größten Traum: Teilnahme an den Olympischen Spielen. Als erster deutscher Spieler zog er in China ins Achtelfinale ein. Dieses einzigartige Jahr machte Marc, der vom WDR 2008 als „Comebacker des Jahres“ ausgezeichnet wurde, schlagkräftiger denn je. Und es zahlt sich aus.
Im Oktober 2009 im Alter von 25 Jahren wurde er mit der Final-Teilnahme beim Super Series Turnier in Dänemark zu Deutschlands erfolgreichstem Badmintonspieler aller Zeiten. Aber das soll es nicht gewesen sein!
Eine starke Vorstellung bot in der Runde der besten vier der viermalige Deutsche Meister im Herreneinzel, Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 3). Der 26 Jahre alte Weltranglisten-20. musste sich dem…